Neubau

Inspiration von alten Meister

Fichtenholz aus den Alpen

Das Holz für meine selbstgebauten Instrumente wird mindestens 15 Jahre lang in der Werkstatt gelagert. Die Decken der Instrumente werden aus Fichtenholz aus den Alpen gebaut; Böden und Zargen werden aus bosnischem Ahorn gefertigt. In meinem Holzvorrat befindet sich außerdem auch Pappel- und Weidenholz für Böden und Zargen. Durch jahrelange Zusammenarbeit mit der süddeutschen Firma Alpentonholz (Bayern) haben wir Zugang zu interessanten und hochwertigen Hölzern.

Alte Meister

Beim Bau neuer Kontrabässe lasse ich mich gerne durch die alten Meister inspirieren. Ich arbeite regelmäßig mit deren Instrumenten und kann dadurch einschätzen, was gut funktioniert und was eher nicht. So haben meine Neubau-Bässe die Ausstrahlung alter Instrumente, sind aber ergonomisch an die moderne, virtuosere Spielweise angepasst.

Klang

Auch bei der Klangfarbe orientiere ich mich an alten Bässen. Wölbungsform und Ausarbeitung von Decke und Boden sind dabei entscheidend. Die Bässe werden zunächst unlackiert spielfertig gemacht. Das hat den Vorteil, dass durch nachträgliches Ausarbeiten, falls nötig, noch an der Klangqualität gefeilt werden kann. Nach dem Lackieren wird das Instrument dann sorgfältig eingestellt, dadurch können oft noch weitere klangliche Verbesserungen erzielt werden.



5-Saiter, eigenes Modell, einteiliger Boden, gebaut 2020



Modell II, eigenes Geigenmodell, flacher Boden, gebaut 2016




Modell II mit anderen F Löchern

Modell III, Mittenwald Modell, flacher Boden, Saitenlänge 103cm, Mechaniken im Mittenwalder Stil, gebaut 2019



Modell I, inspiriert von Thomas Kennedy, gewölbter einteiliger Boden, Saitenlänge 106cm, gebaut 2019
An der Arbeit

Der Werdegang des Lackierens